Frauenkarrieren in der Wissenschaft - Ein Vergleich der Situation von Wissenschaftlerinnen
an türkischen und deutschen Universitäten

Prof. Dr. Ayla Neusel, Kassel

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Jahreszahl TR1 D2
inTsd inTsd inTsd
1927/28 0,441 11,2 10,9
1930/31 0,540 12,9 15,1
1940/41 2,582 20,1 14,1
1950/51 4,862 19,6 16,7
1960/61 13,007 19,9 22,5
1970/71 32,034 18,9 25,6
1980/81 61,811 26,0 36,7
1988/89 -- 37,0 38,2

Tabelle 8: Entwicklung der Studentinnenzahlen in der Türkei im Vergleich zu Studentinnenzahlen an deutschen Hochschulen von 1927 bis 1989

1 Quelle: KÖKER, 1988.

2 Quelle: MOHR: Frauen in der Wissenschaft. Freiburg 1987.

Auch der Anteil von Frauen am wissenschaftlichen Personal war in der Türkei von Anfang an relativ hoch, gleichzeitig zeigt sich eine ungewöhnliche Fächerwahl von Frauen, wie z.B. Naturwissenschaften (vgl. Acar, 1990). Die Erweiterung und der Ausbau des Hochschulwesens nach 1950 hat diese Entwicklung des Studiums und der wissenschaftlichen Karrieren von Frauen in den Universitäten stabilisiert (Tabelle 9 und 10).

Die Zahlenreihen zeigen zwischen dem WS 1955/56 und dem WS 1960/61 zum Teil sprunghafte Veränderungen. E. Köker bezieht ihre Daten aus zwei unterschiedlichen Quellen, für die Daten vor 1960 benutzt sie das Statistische Jahrbuch der Türkei, für die nach 1960 die Statistischen Daten des Nationalen Erziehungsministeriums. Beide gehen von jeweils unterschiedlichen Fächerkombinationen aus und zählen verschiedene Bildungsinstitutionen zum Hochschulbereich, deshalb sind sie nicht kompatibel. (siehe auch Tabelle 10).

Wintersemester 1932/33 1948/49 1955/56 1960/61 1970/71 1980/81
Literaturwissenschaften/ Humanwissenschaften 58,8 54,2 51,5 20,3 33,2 29,1
Naturwissenschaften 20,1 26,9 23,3 24,4 20,0 37,2
Sozialwissenschaften/ Wirtschaftswissenschaften 9,8 8,4 -- 9,4 14,2 26,6
Rechtswissenschaften 12,2 19,8 12,4 21,8 17,5 18,9
Medizin 2,6 10,0 17,6 17,9 35,4 34,9
Agrarwissenschaften 8,4 -- -- 9,4 8,0 11,2
Ingenieurwissenschaften 1,5 9,9 3,7 6,4 7,6 15,5
Bildende Künste 12,8 -- -- 24,4 36,0 42,5
Lehrerausbildung/ Erziehungswissenschaften 43,9 33,1 42,4 34,0 37,7 34,5

Tabelle 9: Entwicklung des Frauenanteils unter den Studierenden - in ausgewählten Fächern an türkischen Hochschulen (in Prozent)

Quelle: eigene Berechnungen nach KÖKER, Ankara 1988

Die Gesellschafts- und Bildungsreformen der türkischen Republik brachten viele akademisch ausgebildete berufstätige Frauen hervor, die keinen Anlaß mehr für die Einforderung von Frauenrechten sahen. So schloß also die Ideologie der jungen Republik, der "Kemalismus", die Ideen des Feminismus ein. Damit ging die erste türkische Frauenbewegung in der staatlich verordneten Gleichheit der Geschlechter auf (vgl. Sirman 1990; Kandiyoti, 1982).

Im Wintersemester 1937/38 1946/47 1952/53 1960/61 1970/71 1980/81
Literaturwissenschaften/ Humanwissenschaften 11,6 22,0 22,7 29,0 20,6 20,1
Naturwissenschaften Sozialwissenschaften 40,0 44,4 36,1 41,0 26,0 28,5
Wirtschaftswissenschaften 2,6 3,8 -- 11,6 26,3 22,0
Rechtswissenschaften 5,4 7,7 8,2 13,4 13,1 15,6
Medizin 13,1 21,0 13,4 26,4 31,9 33,4
Agrarwissenschaften 11,0 9,6 3,6 13,6 7,4 11,0
Ingenieurwissenschaften 7,2 14,0 4,8 21,6 14,3 15,2
Bildende Künste 1,8 6,5 6,5 34,0 31,6 36,8
Lehrerausbildung/ Erziehungswissenschaften 3,1 21,2 21,4 30,0 24,5 25,9

Tabelle 10: Entwicklung des Frauenanteils am wissenschaftlichen Personal - in ausgewählten Fächern an türkischen Hochschulen (in Prozent)

Quelle: eigene Berechnungen nach KÖKER, Ankara 1988; vgl. Anmerkungen zu Tabelle 9.

Das Verhältnis von Klassenzugehörigkeit und Geschlechter differenz im türkischen Bildungssystem

Daß das türkische Bildungssystem eine extrem sozial selektive Funktion in der Gesellschaft wahrnimmt, wurde im ersten Teil dieses Beitrags erläutert. Das türkische Universitätssystem diente bis in die achtziger Jahre vorwiegend der Elitebildung, nur ein geringer Teil der Gesamtbevölkerung war akademisch ausgebildet, der Hochschulzugang war extrem sozial selektiv. Dieses System ermöglichte Töchtern aus der Oberschicht den Zugang zur universitären Bildung viel eher als den Söhnen der Unterschicht. Bildungssegmentierung in der Türkei verläuft also bis in unsere Tage entlang der Sozialstruktur und nicht entlang der Geschlechtertrennung (vgl. A. Öncü 1985).

Die "Bildungslaufbahn" eines Schülers bzw. einer Schülerin beginnt bereits beim †bergang zur höheren Schule - also im 11. Lebensjahr -, weil die Zulassungschancen zu einem Hochschulstudium extrem abhängig sind von dem Besuch einer guten Oberschule.

Es gibt eine Reihe von "Elite"-Einrichtungen, d.h. türkische oder ausländische Schulen in staatlicher und privater Trägerschaft, die nach dem Studien-Erfolg ihrer Absolventen beurteilt und jährlich in einer "Hit-Liste" aufgeführt werden.

Diese Schulen wählen ihre Schüler und Schülerinnen ihrerseits mit Hilfe strenger Aufnahmeprüfungen aus. Nicht selten werden kleine Jungen und Mädchen ab dem dritten Schuljahr mit Nachhilfestunden auf diese Prüfungen vorbereitet. Es existiert regelrecht eine "Bildungsindustrie", die kommerzielle Angebote zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfungen der Oberschulen und der Universitäten unterbreitet.

Die zweite Barriere für den sozialen Aufstieg bilden die zentralen Aufnahmeprüfungen in den gesamten Hochschulbereich. Jährlich bewerben sich 40.000 - 60.000 Schulabgänger um die Aufnahme in den Hochschulen; ca. 10 % dieser Bewerber und Bewerberinnen finden Aufnahme in einer Hochschule. Der Erfolg in der Zulassungsprüfung bestimmt auch die Studienrichtung. Für die Zulassung zu begehrten Fächern (z.B. Ingenieurwissenschaften, auch Medizin, zunehmend auch die betriebswirtschaftlichen und Managementfächer) wird ein höherer Notenspiegel vorausgesetzt.

Bis in die achtziger Jahre - so kann man grob feststellen - hat das türkische Hochschulsystem die Klassenunterschiede verstärkt und zementiert, von einer sozialen Mobilität und sozialem Aufstieg durch das Bildungssystem kann nicht ausgegangen werden, so A. Öncü. Sie referiert aus einer Untersuchung über die Studentenpopulation, die durch die zentralen Hochschulzulassungsprüfungen im Wintersemester 1974/75 den Hochschulzugang erreichte. Bei einer Zulassungsquote von ca. 10 % aller Studienbewerber zeigt sich, welche Verschiebungen es zwischen den Studienbewerbern und den erfolgreich zugelassenen Studienanfängern gegeben hat, vergleicht man ihre sozialdemog- raphischen Merkmale mit ihrer Geschlechtszugehörigkeit.

Bei den Studienbewerbern war der Anteil der Frauen 22,6%, während 28% der erfolgreich zugelassenen Studienanfänger Frauen waren. 30,3% aller Bewerber stammten aus ländlichen Gebieten, dagegen kamen nur 8,7% der weiblichen Bewerber aus diesen Regionen.

Aus den drei Metropolen des Landes stammten 31% der Studienbewerber, bei den erfolgreich zugelassenen Studienanfänger lag dieser Anteil bei 47,6%, davon waren 54% Frauen. 35% der Väter von allen Bewerbern waren Landwirte und Arbeiter (18% bei den Bewerberinnen). 26% der Väter aller Bewerber hatten qualifizierte Berufe (38% bei Frauen). Die Erfolgsaussichten der Bewerber aus den oberen Schichten waren doppelt so hoch wie die von Bewerbern aus Arbeiterhaushalten.

†ber die soziale Herkunft von Wissenschaftlerinnen an türkischen Hochschulen gibt es keine vergleichbaren Untersuchungen. Die Ergebnisse einer kleinen, nicht repräsentativen Befragung bestätigen die Vermutung, daß die Wissenschaftlerinnen überproportional aus der oberen Mittelschicht stammen (2/3 der Väter und 1/3 der Mütter hatten eine Hochschulausbildung abgeschlossen, alle Väter arbeiteten in einem hochqualifizierten Beruf, über 2/3 der Mütter waren Hausfrauen). Die Hälfte dieser Wissenschaftlerinnen hatte eine private Schule besucht, die meisten waren gute Schülerinnen, fast 2/3 gaben an, ihr Studienfach selbst gewählt zu haben, die meisten, daß sie vom Elternhaus große (auch finanzielle) Unterstützung während des Studiums bekommen haben (vgl. Köker 1988).

Es gibt seit den achtziger Jahren Anzeichen dafür, daß sich das Hochschulsystem in der Türkei in einem †bergang von der Elitenausbildung zur Breitenausbildung befindet. Der Ausbau des Hochschulbereichs, die Zunahme der Studentenzahlen, vor allem die Gründung mehrerer Universitäten in den Großstädten der Provinzen hat dazu beigetragen, daß ein größeres Angebot an Studienplätzen, auch in bisher bildungsfernen Regionen zur Verfügung steht.

Welchen Einfluß diese Entwicklung auf Frauenstudium und auf die wissenschaftlichen Karrieren von Frauen bereits hat oder haben wird, wurde bisher nicht untersucht. Die Entwicklung der Zahlen von Studenten und der des wissenschaftlichen Personals geben noch keinen Anlaß zur Annahme, daß Frauenanteile bei einer sozial ausgeglichenen Verteilung relativ abnehmen würden.

Der Zusammenhang zwischen dem Sozialprestige der akademischen Bildung und der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Wissenschaftlerinnen

In der international vergleichenden Frauenforschung wird die These vertreten, daß der Zugang von Frauen zu akademischen Berufen und Positionen von der gesellschaftlichen Anerkennung der Bildung (von der sozialen Exklusivität der Bildungsinstitutionen, dem Sozialprestige von akademischen Berufen, Laufbahnbestimmungen und Grad der Professionalisierung) und auch von der Arbeitsmarktsituation für Hochqualifizierte (von der wirtschaftlichen Entwicklung und der Industrialisierung des jeweiligen Landes) abhängt (vgl. I. Costas 1992).

Zunächst soll geprüft werden, ob auf türkische Wissenschaftlerinnen zutrifft, daß in Abhängigkeit von dem Sozialprestige der Professionen und der wirtschaftlichen Honorierung von beruflichen Leistungen auch innerhalb der akademischen Berufe eine Segregation entlang der Trennlinie der Geschlechter existiert.

Die akademischen Berufe und Professionen haben in der Türkei eine kurze Tradition, der Neubeginn nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches vor siebzig Jahren eröffnete programmatisch den gleichberechtigten Zugang für Frauen zu diesen Berufen.

Für die "Pionierinnen" in den akademischen Berufen und Positionen gab es keine Vorbilder aus den vorangegangenen Generationen, es gab damit keine Berufe, die für Frauen als "nicht geeignet" eingestuft wurden (vgl. Öncü 1985), und damit auch nicht die Tradition von "Männerberufen" und "Frauenberufen".

Der hohe Anteil von Professorinnen an der Gesamtzahl des wissenschaftlichen Personals im Vergleich zu ihrem Anteil in den Geisteswissenschaften in der Gründerzeit der Universitäten belegen dies (vgl. Tabelle 10).

Auch heute befindet sich mehr als die Hälfte aller ordentlichen Professorinnen (53%) in medizinischen Fakultäten, die sogenannten Frauenfächer wählen sie demgegenüber seltener (5% der ordentlichen Professorinnen arbeiten in den Geisteswissenschaften, 3,3% in der Pädagogik; vgl. Acar 1990).

Im türkischen Hochschulsystem existiert eine hierarchische Stufung zwischen den einzelnen Universitäten, die sich an der Auswahl der Studenten und Studentinnen und an der Förderung und Berufung des wissenschaftlichen Personals, an der Forschungsausstattung und der öffentlichen Anerkennung festmacht. Der Zugang von Frauen zu diesem Universitätssystem gestaltet sich jedoch keineswegs proportional zu der Hierarchie der Institutionen. Berücksichtigt man die Fächerverteilung, ist der Anteil von Wissenschaftlerinnen in den "Elite"-Universitäten relativ hoch. Die höchsten Frauenquoten unter den Wissenschaftlern sind in den älteren traditionsreichen Universitäten des Landes und den in den Metropolen und die geringsten Quoten in den neugegründeten Universitäten der Provinzstädte anzutreffen (vgl. Tabelle 11).

Die zweite Frage betrifft den Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Lage des Landes, der Arbeitsmarktsituation für Akademiker und Akademikerinnen und der Berufstätigkeit von Frauen.

Die wirtschaftliche Situation des Landes: Industrialisierung seit den fünfziger, Binnenmigration seit den sechziger Jahren, hohe Arbeitslosigkeit und hohe Inflationsrate, zwingen viele ungelernte Frauen aus den Randgebieten der Metropolen, in der Schattenwirtschaft zu arbeiten. Das ermöglicht wiederum den Frauen aus der oberen Mittelschicht, sich des Reservoirs billiger Arbeitskräfte für Hausarbeit und Kinderbetreuung zu bedienen (vgl. Öncü 1989 und Acar 1990).

wiss. Personal Studierende
Universität Ankara 28,8
Hacettepe Universität, Ankara 34,0 32,3
MittelOst Technische Universität, Ankara 22,4
Istanbul Universität 31,2
Istanbul Technische Universität 16,2 27,5
Bosporus Universität, Istanbul 31,1
Atatürk Universität, Erzurum 10,6 13,8
Schwarzmeer Technische Universität, Trabzon 10,0 11,6
Euphrat Universität 7,3 18,1
Durchschnittlicher Frauenanteil in allen Universitäten 25,4 26,0

Tabelle 11: Anteil von Frauen an den ausgewählten Universitäten in der Türkei im Wintersemester 1980/81 (In Prozent)

Quelle: Köker, Ankara 1988

Das Problem der Doppelbelastung der berufstätigen Frauen, in der Bundesrepublik die meistgenannte Benachteiligung, kennen die türkischen Wissenschaftlerinnen also nicht. Allerdings wird die Berufstätigkeit der Frau ohne eine ernsthafte Bedrohung für die traditionellen Beziehungen und der Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern realisiert. Das kulturell akzeptierte Frauenbild als Ehefrau und Mutter hat also selbst für eine Professorin seine Gültigkeit nicht verloren (vgl. Köker 1988).

Durch die rasante wirtschaftliche Entwicklung in den achtziger Jahren sind jedoch diese Rahmenbedingungen für die Berufstätigkeit von Frauen in einem schnellen Wandel begriffen. Zwar ist der Beruf der Professorin hoch angesehen, aber die finanzielle Honorierung der wissenschaftlichen Arbeit hält kaum Schritt mit der Bezahlung einer qualifizierten Arbeit in der freien Wirtschaft. Kaum ein Professor kann allein von seinem kargen Beamtengehalt existieren. Die Entwicklung in der freien Marktwirtschaft sortiert möglicherweise in der Zukunft Frauen und Männer in die gut und weniger gut bezahlten akademischen Berufe.

Hinzu kommt, daß die Delegation von Haus- und Familienarbeit durch die steigenden Löhne für Haushaltshilfen, den zunehmenden Ausbil- dungsgrad der Frauen aus der Unterschicht, die wachsenden Erwerbs- angebote aus der industriellen Produktion auch für ungelernte Frauen bald nicht mehr zu finanzieren sein wird.

4. Schlußwort

In der türkischen Frauenforschung werden die möglichen Einflüsse dieser wirtschaftlichen Entwicklung und des gesellschaftlichen Wandels in den achtziger Jahren auf die Berufstätigkeit von Wissenschaftlerinnen diskutiert. In der Forschung ist dabei ein Paradigmenwechsel festzustellen: Während noch in den siebziger Jahren die gesellschaftliche Lage als fortschrittlich, modern und zukunftsorientiert beschrieben und die erreichte Gleichberechtigung von Frauen bestätigt wurde, gibt es eine zunehmend differenzierte und skeptische Rezeption der Lage von Frauen in der Türkei. Dabei wird von einem umfassenden Begriff der Emanzipation ausgegangen, der das gesellschaftlich gezeichnete Bild der Frau ebenso umfaßt wie die Stellung der Frau in der Familie. Wir müssen uns unsererseits skeptisch fragen, ob die Modernisierungsprozesse in der Gesellschaft und im Bildungssystem automatisch zu gleichberechtigter Teilhabe von Frauen an gesellschaftlichen Gütern führen, oder ob sie zugleich und vielmehr zur Modernisierung der Ungleichheit beitragen.

Literaturhinweise:

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